
Vollständige Mitteilung
- Ministerpräsident Wen Jiabao hat Vorwürfe ungünstiger Rahmenbedingungen für Auslandsinvestitionen zurückgewiesen19.07.2010
Annahmen, dass sich das Umfeld für ausländische Firmen verschlechtere, seien “falsch”, sagte Wen laut der Nachrichtenagentur Xinhua bei einem deutsch-chinesischen Wirtschaftsforum an der Seite von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im nordwestchinesischen Xianyang. Andernfalls würden die Direktinvestitionen nicht so fließen, wie es der Fall sei. Die ausländischen Investitionen waren im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 20 Prozent gestiegen.
Wen reagierte mit seinen Äußerungen auf eine entsprechende Frage von BASF-Präsident Jürgen Hambrecht, der mit Merkel nach China gereist war. In der Vergangenheit hatten sich ausländische Unternehmen wiederholt über chinesische Regeln und Gesetze beschwert, die angeblich inländische Firmen bevorzugen.
Ausländische Firmen würden stets genauso behandelt wie chinesische Unternehmen, verteidigte sich Wen. Der chinesische Ministerpräsident gratulierte Merkel zudem zu ihrem 56. Geburtstag. Die Kanzlerin wollte anschließend der weltberühmten Terrakotta-Armee in Xi’an einen Besuch abstatten. Anm Sonntag will sie nach Kasachstan weiterreisen.
(Quelle: China-observer.de)
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