Gut vorbereitet ist besser als schnell gegründet

„Sie wollen eine 100 % eigene Firma in Thailand gründen? Kein Problem, dauert einen Tag!“ Diese und ähnliche Versprechen erhält man schnell, wenn man in Thailand Rechtsberatung sucht.

Was hier oft „locker“ und unter 2.000 EUR angeboten wird, endet allerdings für das interessierte Unternehmen oder den Gründer nicht selten im Disaster. Am Ende bleibt nur die teure Auflösung oder Umstrukturierung.

Natürlich kann jeder Ausländer in Thailand eine 100 % eigene Gesellschaft gründen. Allerdings muss man ihm auch sagen, welche Geschäfte er dann mit seiner Firma betreiben darf. So sind Dienstleistungen und Handel für Unternehmen mit nicht-thailändischer Gesellschaftermehrheit durch den Foreign Business Act (FBA) verboten. Auch eine Arbeitsgenehmigung für den Firmeninhaber ist nicht etwa eine Selbstverständlichkeit. Auch hierfür gibt es strenge Bedingungen.


Die Frage an einen Rechtsanwalt in Thailand sollte also nicht sein: „Wie lange dauert eine Firmengründung und was kostet sie?“. Im Vordergrund sollte die Frage stehen: „Wie muss ich vorgehen, um meine Geschäfte in Thailand legal zu gestalten?“


Bei Sanet Legal Ltd., der deutschen Anwaltskanzlei in Bangkok, erhält der Interessent zunächst einmal einen Fragebogen, bei dem wichtige Fragen zu seinem Vorhaben im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden können. Danach folgt die Beratung über die richtige Rechtsform, die Vorschriften zu Kapital, Gesellschaftern und Direktoren und eventuell nötige Anträge zur Genehmigung des Vorhabens.

Im Ergebnis können Sie sicher sein, die richtige Firmenstruktur gewählt zu haben.


„Das Beratungsteam für Recht und Business in Thailand berät Sie auch gern kostenlos über Skype for Business oder per Telefon.“

Kostenlose Online-Sprechtage

Trotz Reisebeschränkungen Geschäftsentscheidungen in Asien vorbereiten

Viele Unternehmen haben wegen des Corona-Virus Geschäftsreisen nach Asien vorläufig ausgesetzt. Gespräche zur Vorbereitung wichtiger Entscheidungen müssen dennoch nicht warten. Sanet Legal Ltd. und die deutsche Beratergruppe SANET ASEAN ADVISORS bieten deshalb vorläufig bis Ende März 2020 eine kostenlose Onlinesprechstunde zu Fragen rund um Firmengründung, Vertrieb, Investition oder Beschaffung in Thailand und ASEAN an. In der Regel findet diese donnerstags von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr MEZ statt.


Senden Sie einfach eine E-mail mit dem Stichwort „ONLINE BERATUNG“ und Ihre Kontaktdaten an info@sanet.eu. Sie erhalten einen kurzfristigen Terminvorschlag für diese Beratung.


Vorsicht mit dem „RepOffice“ in Thailand

Der leichte Weg in die Illegalität

Kein Land Asiens ist begeistert von „Representative Offices (RO)“. Als nicht-investive Betätigungsform von Ausländern gelten sie als wenig hilfreich für das Land. Auch in Thailand ist es ein erhebliches Risiko, mit einer solchen Repräsentanz vertriebliche Handelsgeschäfte anzubahnen, zu organisieren oder in sonst irgendeiner Weise die Muttergesellschaft beim Verkauf zu unterstützen.

Viele Unternehmen glauben, solange das RepOffice keine eigenen Geschäfte oder Verträge abschließt, mache man sich nicht strafbar. Das ist ein fataler Irrtum.

Representative Offices sind auf ganz bestimmte Aktivitäten beschränkt. Dazu gehören zum Beispiel die Beobachtung der thailändischen Wirtschaft und Beschaffung von Waren aus Thailand sowie deren Qualitätsüberwachung. Die Vorstellung neuer Produkte und Dienstleistungen der Muttergesellschaft ist der einzige erlaubte Bezug zum Vertrieb.

Die Begleitung von Verhandlungen über Aufträge oder die Annahme und Unterstützung der Abwicklung von Aufträgen der Muttergesellschaft ist ebenso der sichere Weg in die Illegalität wie es der direkte Abschluss von Verkaufsgeschäften wäre.


Die Konsequenzen sind weitreichend: Es drohen Gefängnis- und Geldstrafen für die Verantwortlichen des Representative Office und die steuerliche Behandlung als (verbotene) Betriebsstätte. Diese kann dann alle Verkäufe der Muttergesellschaft nach Thailand steuerpflichtig machen. Ein Albtraum für das Finanzmanagement zu Hause in Europa wird dann wahr.


Thailand bietet verschiedene Wege, die Muttergesellschaft im Land vertrieblich zu unterstützen oder sogar direkt eine Foreign Business License zu erhalten. Warum also den  Weg über ein Representative Office weiter gehen?

Wenn Sie ein „RepOffice“ in Thailand unterhalten oder eine Vertriebsrepräsentanz planen, fragen Sie Sanet Legal Ltd. unter info@sanet.eu nach dem richtigen Weg, ihre Aktivitäten in Thailand legal zu organisieren.