GTCC und Anwaltskanzlei Sanet Legal in Bangkok informieren über Zollbefreiung für Exporte aus Thailand

  • Thai Freihandelsabkommen: Zollbefreiung selbst für Exporte nach China und Indien
  • Umfrage: 58 % der befragten Unternehmen verstärken ihr Engagement in Südostasien
  • Bangkok in der Weltspitze des öffentlichen Verkehrsnetzes

GTCC und Sanet Legal erklären Freihandelsregeln

Überraschende Chancen zur Vermeidung von Zöllen selbst nach China und Indien

Freihandelsabkommen bieten die Chance, Handelskosten in Form von Zöllen zu vermeiden. Dabei können nicht nur Produzenten, sondern auch Handelsunternehmen profitieren. Viele Unternehmen zahlen aber unnötig Einfuhrzölle oder bieten ihren Kunden nicht die Möglichkeit, ihr Produkte zollfrei zu importieren, weil sie nicht exakt über die Voraussetzungen der Zollbefreiung informiert sind.

Gemeinsam mit der deutschsprachigen Anwaltskanzlei Sane Legal Dr. Denk & Partner in Bangkok lud die Deutsch-Thailändische Handelskammer (GTCC) daher zu einer Informationsveranstaltung über die Zusammenhänge zwischen Zollbefreiung, Ursprungszeugnis und Local Content.

Mancher Teilnehmer war überrascht zu erfahren, dass zum „Local oder Regional Value Content“ thailändischer Exportgüter sogar Komponenten aus China oder Indonesien zählen können. Selbst Waren, die überwiegend im Ausland gefertigt werden, können als thailändischer „Local Content“ zählen, wenn der thailändische Zulieferant bestimmte formale Voraussetzungen erfüllt. Auch dass der Verkauf thailändischer Waren durch eine europäische Muttergesellschaft nach China zollfrei sein kann, ist nicht unbedingt industrielles Allgemeinwissen.


Sanet Legal in Bangkok mit seinen Anwälten und Experten Dr. Gunter Denk, Pitchaporn Noomnam and Supphanat Vorapurkpisuth informierten im Rahmen des Business Breakfast der GTCC über Freihandel und boten Gelegenheit zu zahlreichen Fragen über Local Content, Ursprungszeugnisse und formale Anforderungen.


 

Selbst der Gewinn zählt zum „Local Content“, also der örtlichen Wertschöpfung. Da aber Thailand vielen Investoren bis zu 13 Jahren Steuerbefreiung bietet, heißt dies nichts anderes, als das hohe Gewinne einerseits zur Zollbefreiung für Kunden thailändischer Produkte führen, und andererseits diese Gewinne nicht einmal versteuert werden müssen. Zu Thailands Freihandelspartnern zählen unter anderen r China, Indien, Japan, Korea und Australien bieten.

Die Anwälte des deutsch-thailändischen Anwaltsbüros Sanet Legal Ltd. bieten ganztägige Seminare in englischer und thailändischer Sprache über die Handhabung zollfreier Exporte bis hin zu den Details der Formalitäten als in-Haus-Ausbildung, aber gemeinsam den führenden Industrieparks wie der WHA (früher Hemaraj) Gruppe in der Industrieregion Chonburi/Rayong. Hier können Sie eine Seminarbroschüre herunterladen.


Thailand und Vietnam TOP-Ziele für europäische Unternehmen

Umfrage: 58 % der Umfrageteilnehmer planen neues oder erweitertes Engagement in Südostasien

Nach einer Umfrage unter mehreren Tausend europäischen Unternehmen und Entscheidungsträgern in Europa planen über 19 % der Unternehmen in den nächsten 5 Jahren einen Markteintritt oder sogar eine Investition in Südostasien. Nur knapp 9 % schließen dies vollständig aus.

Zahlreiche Unternehmen sind bereits in Südostasien über Vertriebspartner oder eigene Niederlassungen tätig. Von diesen planen immerhin 58 % eine Verstärkung ihres Engagements. Während überwiegend Vertriebspartner gesucht werden, erwägen immerhin 26 % ein eigenes Tochterunternehmen und 16 % sogar eine eigene Produktion.

72 % der bereits aktiven Unternehmen nannten Thailand als einer ihrer Kernmärkte, für eine Ausweitung stehen Vietnam (56 %) und Indonesien (51 %) im Mittelpunkt des Interesses.

Die Umfrage, deren Ergebnisse Sanet vorliegen und die allerdings nicht als statistisch repräsentativ gewertet werden kann, zeigt einen deutlichen Trend, dass sich das Interesse der Europäer an Südostasien von dem früheren Einstiegsand Singapur mehr hin zu der Industriemetropole Thailand und den bevölkerungsstarken Wachstumsmärkten Indonesien und Vietnam hinwendet. Thailand mit seiner hoch entwickelten Infrastruktur und seiner hohen Wirtschaftskraft fungiert weiterhin as „Gateway“ in die Region.


Wussten Sie das schon?

Bangkok in der Weltspitze des öffentlichen Verkehrsnetzes

Bangkok mit seinem bestehenden U- und S-Bahnen wird nach Fertigstellung zweier im Bau befindlicher neuer S-Bahn-Linien bis 2022 weltweit auf Platz 9 der Städte mit dem dichtesten öffentlichen Verkehrssystem stehen.



Vom Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes verspricht sich Bangkok eine weitere Entlastung des Straßenverkehres. Innerstädtische Bahnverbindungen gibt es auf privat finanzierter Basis inzwischen auch in Khon Kaen, einer der Metropolen im sonst eher ländlichen Nordosten.